Inventur & Schwundkontrolle mit draught-guinness-in-dosen
Inventurplanung und Schwundkontrolle, die wirklich wirkt: Gewinne Zeit, reduziere Verluste und serviere jedes Pint so konstant, dass deine Gäste wiederkommen.
Du führst einen lebhaften Betrieb, hast ständig volle Tische, aber auf dem Konto bleibt zu wenig hängen? Dann ist es Zeit, Inventurplanung und Schwundkontrolle als Ertragshebel zu nutzen – nicht als Pflichtübung. Redtopic entwickelt praxisnahe Konzepte, die dir helfen, Bestände sauber zu führen, Ausschankverluste zu senken und deinen Gästen ein tadelloses Guinness-Erlebnis zu bieten – ob vom Fass oder aus der Dose. Keine Theorie, sondern umsetzbare Routinen, digitale Unterstützung und klare Verantwortlichkeiten. Und ja, mit draught-guinness-in-dosen kannst du durch stringente Abläufe und smarte Tools spürbar mehr aus jedem Keg und jeder Dose herausholen, ohne dein Team zu überfordern.
Ein optimal strukturiertes Lager & Beschaffung schafft die Grundlage für jede effiziente Inventurplanung und Schwundkontrolle. Wenn du bereits bei der Bevorratung clevere Prozesse etablierst, minimierst du Überbestände und Fehlbestände. Denn nur wer seine Lagerbewegungen transparent abbildet und Wareneingänge systematisch erfasst, kann später Abweichungen sauber zuordnen. So wird das Lager nicht nur Stauraum, sondern ein aktives Werkzeug zur Gewinnsteigerung. Besonders bei draught-guinness-in-dosen zahlt sich das aus, weil Temperaturführung, Bestellrhythmus und Platzierung im Kühlhaus direkt mit der Produktqualität und dem Schwund zusammenhängen.
Damit deine Einkaufsprozesse reibungslos laufen, solltest du auf klare Lieferantenverträge und Konditionen setzen, die echte Planungssicherheit bieten. Verhandel feste Lieferzeiten, Mengenrabatte und faire Rückgaberechte – und halte das alles transparent in deinen Stammdaten fest. So kannst du deine Bestellzyklen präzise berechnen und vermeidest unnötige Eilaufträge oder riskante Überbestände. Eine saubere Vertragslage zahlt sich schnell in geringeren Kapitalbindungskosten aus. Außerdem erleichtern klare Konditionen die automatische Nachbestellung, weil dein System weiß, wie viel, wann und zu welchen Konditionen sinnvoll ist.
Ein weiterer Schlüssel sind standardisierte Abläufe für Wareneingangskontrolle und HACCP, die Qualität und Lebensmittelsicherheit sicherstellen. Bei jeder Lieferung wird Lot-Nummer, MHD und Temperatur erfasst, Abweichungen werden sofort dokumentiert und im System markiert. So verhinderst du Schadensfälle durch mangelhaft gelagerte Dosen oder verunreinigte Kegs. Das schützt nicht nur deinen Ruf, sondern verhindert auch späteres Umschichten und unkalkulierbaren Schwund. Gleichzeitig schaffst du eine belastbare Datenbasis, die dir bei Audits, Rückverfolgbarkeit und internen Qualitätschecks den Rücken stärkt.
Mal ehrlich: Das perfekte Pint ist kein Zufall. Es entsteht durch gute Planung, saubere Prozesse und smarte Daten. Genau hier setzt Redtopic an – mit einem ganzheitlichen Ansatz, der vom Wareneingang bis zur letzten Schichtbuchung greift. Und ja: Du wirst schon nach wenigen Wochen merken, wie ruhiger der Service läuft, wie verlässlich der Bestand passt, und wie deutlich die Schwundquote sinkt. Das Beste daran: Diese Routinen sind nicht kompliziert. Sie sind konsistent. Und Konsistenz bringt dir Ertrag, Qualität und Zufriedenheit – im Team und bei deinen Gästen.
Inventurplanung und Schwundkontrolle: Redtopic-Ansatz für draught-guinness-in-dosen in der Gastronomie
Unser Ansatz kombiniert drei Säulen, die zusammen einen geschlossenen Regelkreis bilden. Jeder Schritt baut auf den vorherigen auf – und liefert Daten für den nächsten. So wird aus Inventurplanung und Schwundkontrolle ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess statt einer monatlichen Bauchweh-Aufgabe. Draught-guinness-in-dosen ist hier das perfekte Beispiel: Ein sensibler, gefragter Artikel, der sowohl im Fass- als auch im Dosenformat planungssicher geführt werden will.
- Prozesssicherheit: Standardisierte Abläufe für Wareneingang, Lager, MHD-Handling, FIFO/FEFO, Ausschank, Kegwechsel und Rückbuchungen.
- Datenintelligenz: Digitale Bestandsführung, POS-Abgleich, Prognosen, KPI-Dashboards und automatisierte Reports.
- Team-Enablement: Kurztrainings, klare Rollen, Checklisten, Anreize – und eine Kultur, die Qualität sichtbar macht.
Besonderheit bei draught-guinness-in-dosen: Nitro-Ausschank folgt eigenen Gesetzen. Druck, Temperatur, Glasvorbereitung und der zweistufige Pour entscheiden über Qualität – und über Verluste. Dosen wiederum brauchen konsequentes MHD-Management und klare POS-Artikel-Logik, damit nichts „durchrutscht“. Wenn du diese Eigenheiten respektierst, erreichst du eine erstaunlich niedrige Schwundquote bei gleichbleibend hoher Produktqualität.
Was das in deinem Alltag bedeutet
Du bekommst eine Inventurplanung, die auf dein Geschäft zugeschnitten ist – nicht umgekehrt. Zählzyklen, die zu Frequenz und Warendrehern passen. Forecasts, die Events und Wetter berücksichtigen. Nachbestellungen, die pünktlich und schlank sind. Und eine Schwundkontrolle, die Abweichungen früh erkennt, damit du handeln kannst, bevor es teuer wird. Du siehst in deinem Dashboard, wo du stehst, und entscheidest mit ruhiger Hand. Genau so fühlt sich Steuerung an.
ROI und Benchmarking
Ein praxisnahes Beispiel: Senkst du den Fass-Schwund von 3,5% auf 1,8%, hebst du bei 20 gezapften Kegs pro Woche den Ertrag im vierstelligen Bereich pro Monat – ohne eine einzige zusätzliche Bestellung. Dazu kommt die Zeitersparnis: Digitale Zählzyklen und automatische Reports reduzieren Inventurzeiten leicht um 30–50%. Dieser Mix aus Ertrag und Zeitgewinn macht Inventurplanung und Schwundkontrolle zu einem der effektivsten Stellhebel im Betrieb.
Case: Samstagsspiel im Viertel
Du weißt, dass am Samstag das Stadion in der Nähe ausverkauft ist. Der Forecast zieht die letzten zwei Jahre heran, berücksichtigt Wetter, Startzeit und deine Schichtstärke. Ergebnis: Du erhöhst die Par-Level für draught-guinness-in-dosen um 22%, planst zwei zusätzliche Kegwechsel in Randzeiten und stellst das Dosenlayout im Kühlschrank auf FEFO um. Am Ende stehen 0,6% Schwund, kein Out-of-Stock und zufriedene Gäste. So macht Planung Spaß.
Schwundkontrolle am Zapfhahn und bei Dosen: Datenbasierte Maßnahmen gegen Verluste
Schwund ist ein Symptom – und Daten sind die Diagnose. Erst wenn du Soll- und Ist-Verbrauch verlässlich gegenüberstellst, wird sichtbar, wo du ansetzen musst. Klingt technisch? Ist in der Praxis erstaunlich einfach: POS-Verkäufe, Durchfluss oder Keg-Gewicht, plus saubere Zählungen. Fertig ist das Bild. Diese Klarheit nimmt Druck aus der Diskussion und richtet den Fokus auf Lösungen.
- Pour-Standards: Einheitliche Glasgrößen, zweistufiger Pour (70–80% füllen, Settlen, Top-Off), keine Überfüllungen.
- Technik first: Druck/Temperatur checken, richtige Gasblends, Leitungen kalibrieren, Flowmeter oder Keg-Waagen nutzen.
- Protokoll statt Bauchgefühl: Kegwechsel dokumentieren, Reinigungsfahrten als „geplanten Verlust“ buchen, Restmengen erfassen.
- Dosen im Griff: FEFO (First Expired, First Out) konsequent, Bruch/Storno sofort buchen, Promotions sauber im POS hinterlegen.
- Transparente Sonderausschänke: Personalgetränke und Tasting nur über definierte Artikel, nie über „offene Tische“ abfischen.
| Verlustquelle | Woran du es erkennst | Maßnahme |
|---|---|---|
| Überportionierung am Zapf | Ist-Verbrauch liegt konstant über POS-Absatz | Pour-Training, Markierungen am Glas, Live-Check via Flowmeter |
| Schaum- und Settle-Verlust | Ungewöhnlich hohe Technik- oder Reinigungsverluste | Druck/Temperatur kalibrieren, Gläserpflege, Wartezeiten einhalten |
| Keg-Restmengen | Kegwechsel ohne dokumentierten Zwischenstand | Vor/Nach dem Wechsel wiegen, Rest separat buchen |
| Dosenbruch/Fehlbuchung | Inventurdifferenz in Stück | Scan-Zählung, eindeutige POS-Artikel, sofortige Abschreibung |
Wichtig: Nicht alle Verluste sind „schlecht“. Leitungsreinigung erzeugt kalkulierbare Technikverluste. Entscheidend ist, sie planbar zu machen und korrekt zu verbuchen. So bleibt die Schwundquote real – und manipulationssicher. Und wenn du Reinigungen in ruhige Zeiten legst, reduzierst du Nebenwirkungen im Service.
Typische Fehlerbilder im Ausschank – und wie du sie abstellst
Zu viel Schaum? Meistens ein Thema von Temperatur, Druck oder Gläsern. Wenn die Gläser Rückstände haben, bricht der Schaum. Wenn der Druck schwankt, entstehen „Schaumorgien“. Standardisiere die 5-Minuten-Checks zu Schichtbeginn. Bei Dosen sind die Klassiker: falsche Platzierung (zu warm, zu kalt), unklare POS-Artikel bei Promotions und verspätete Abschriften bei Bruch. Jedes dieser Probleme löst du mit kleinen, wiederholbaren Gewohnheiten – nicht mit langen Meetings.
Digitale Inventurplanung: Tools von Redtopic für Bestandsführung, Forecasting und Nachbestellung
Digitale Tools machen Inventurplanung und Schwundkontrolle messbar, schneller und stressfrei. Redtopic setzt auf einfache Apps, die in deinen Alltag passen. Keine Extraarbeit, sondern weniger Doppelerfassung, weniger Zettelwirtschaft und bessere Entscheidungen. Besonders praktisch: Offline-fähige Zählung im Kühlhaus, automatische Synchronisierung, rollenbasierte Rechte und ein sauberer Audit-Trail, falls Fragen auftauchen.
- Mobile Inventur: Scannen, Zählen, Wiegen – inklusive Keg-Gewicht-zu-Liter-Konverter und Dosen-Stückzählung.
- Saubere Stammdaten: Einheitliche Artikel für draught-guinness-in-dosen, EAN/Barcodes, Füllmengen, Pfandlogik, Gebindegrößen.
- POS-Integration: Automatischer Abgleich, Alarm bei Ausstoß ohne Buchung, Plausibilitätsprüfung pro Schicht.
- Forecasting: Saison, Wochenmuster, Events, Wetter – und die kleine, aber feine Frage: „Wer spielt am Wochenende?“
- Reorder-Automation: Dynamische Par-Level, Lieferzeiten und Mindestmengen berücksichtigt, Bestellvorschläge auf Knopfdruck.
- Lieferantenschnittstelle: Teil- und Sammelbestellungen, digitale Wareneingänge, Abweichungsprotokoll mit Foto/Scan.
Forecasting, das sich anfühlt wie lokales Bauchgefühl – nur mit Daten
Dein Stadtteil hat seinen Rhythmus: After-Work am Donnerstag, Fußball am Samstag, Konzert in der Halle nebenan. Das Forecasting von Redtopic bildet diese Muster ab und aktualisiert sie kontinuierlich anhand echter Verkäufe. Ergebnis: Du bestellst genug, aber nie zu viel. Out-of-Stock wird selten. MHD-Risiken schrumpfen. Und falls ein Unwetter den Biergarten leerfegt, passt sich der Vorschlag fürs nächste Wochenende automatisch an.
Event- und Saisoneffekte gezielt nutzen
St. Patrick’s Day, Sommerterrasse, Herbstlige: plane Peaks, statt sie zu „erleiden“. Mit Event-Tagging in der App verknüpfst du Absatzsprünge mit Kalenderereignissen – beim nächsten Mal ist der Puffer automatisch da. Ergänze lokale Ereignisse, etwa Straßenfeste oder Messen, und du triffst die Nachfrage punktgenau. Das ist keine Raketenwissenschaft, sondern konsequente Datennutzung.
Datenqualität und Governance
Gute Forecasts leben von guten Stammdaten. Einheitliche Artikelbezeichnungen, klare Gebindegrößen, definierte Glasfüllmengen. Pflege das einmal sauber und du profitierst dauerhaft. Setze Verantwortliche für Stammdatenpflege, definiere Freigabeprozesse und halte Änderungen nachvollziehbar. So bleibt dein System schlank und verlässlich.
Prozesssicherheit vom Wareneingang bis zum Ausschank: Zählzyklen, MHD-Management und FIFO
Prozesssicherheit heißt nicht „Bürokratie“, sondern Klarheit. Wer macht was? Wann? Wie dokumentieren wir das? Wenn das sitzt, wird Inventurplanung und Schwundkontrolle zur Routine – und der Service fließt, wie Guinness ins Glas. Sichtbare Beschilderung, definierte Zonen und kurze Checklisten helfen dem Team, auch im Stress die richtigen Entscheidungen zu treffen.
- Wareneingang: Gegen Bestellung prüfen, Lote/MHD scannen, Abweichungen sofort festhalten.
- Lagerlogik: Klare Zonen für Keg-Kühlhaus, Dosenkühlung, Trockenlager; eindeutige Beschilderung.
- FIFO/FEFO: Dosen nach FEFO, Kegs nach FIFO, kombiniert mit Eventplanung, damit keine Restmengen „festfrieren“.
- Gläser/Leitungen: Reinigungstakte fix, Buchung als geplanter Technikverbrauch, Checklisten pro Schicht.
- Zählzyklen: Schnelldreher wie draught-guinness-in-dosen wöchentlich voll zählen; Thekenbestände 2–3x/Woche.
- Kegwechsel-Protokoll: Vorher/Nachher wiegen, Zeitpunkt, Mitarbeiter, Restmenge – einmal Routine, für immer Transparenz.
Checkliste für den reibungslosen Tagesablauf
- Vor der Schicht: Bestände prüfen, POS-Testbuchung, Druck/Temperatur checken.
- Während der Schicht: Pour-Standards einhalten, Sonderausschänke korrekt buchen.
- Nach der Schicht: Kegwechsel dokumentieren, Dosenbruch erfassen, Schnellzählung am Tresen.
MHD-Management ohne Drama
Dosen bekommen eine klare, sichtbare MHD-Markierung, ältere Trays wandern nach vorn. Bei Kegs hilft der Wochenplan: welches Fass geht zuerst an, welche Restmenge wird vor dem Event entleert? So bleibt Qualität hoch und Schwund niedrig. Nutze farbige Marker für Chargen, und du erkennst auf einen Blick, was zuerst raus muss. Das ist simpel, aber wirksam.
5S im Lager – schnell erklärt
Sortieren, Systematisieren, Säubern, Standardisieren, Selbstdisziplin. 5S im Kühlhaus heißt: keine Suchzeiten, kein Chaos, keine Überraschungen. Stell dir vor, jeder weiß sofort, wo draught-guinness-in-dosen steht, wie viel verfügbar ist und in welcher Reihenfolge es rausgeht. Das reduziert Fehler – und den Stress in Peak-Zeiten.
KPI-gestützte Schwundkontrolle: Abweichungen erkennen, Audits planen, Reporting automatisieren
Was du misst, kannst du steuern. KPIs machen Inventurplanung und Schwundkontrolle greifbar. Keine Jagd nach Schuldigen, sondern ein nüchterner Blick auf Prozesse – mit klaren Leitplanken, die jeder versteht. Wähle wenige, aussagekräftige Kennzahlen und halte sie konsequent nach. Damit bleibt der Fokus scharf.
| KPI | Definition | Zielkorridor |
|---|---|---|
| Ausschank-Yield (Fass) | POS-Gläser ÷ theoretische Gläser je Keg | ≥ 97% im Wochenmittel |
| Schwundquote (Liter/Stück) | (Soll − Ist) ÷ Soll, je Warengruppe | ≤ 2% Fass, ≤ 0,5% Dose |
| Technikverlustquote | Gebuchte Reinigungs-/Umrüstverluste ÷ Ausstoß | ≤ 0,8% pro Woche |
| Inventurdifferenz pro Zählzyklus | Systembestand vs. physische Zählung | 0%–0,3% |
Reporting, das sich selbst schreibt
Automatische Wochenreports zeigen Abweichungen je Schicht, Eventeffekte und Trends. Alerts melden, wenn Ausstoß ohne POS-Buchung steigt oder wenn das Yield zweier Schichten deutlich auseinanderläuft. So findest du Ursachen, bevor sie sich einbrennen. Ergänze ein Monats-Audit mit Foto-/Scan-Nachweisen – dann sind Diskussionen kurz und faktenbasiert.
RCA: Root-Cause-Analysis ohne Drama
Wenn die Schwundquote steigt, fragst du: Wo, wann, wer, wie oft? Splitte nach Schicht, Station, Artikel, Promo. Eine 15-Minuten-RCA pro Woche reicht oft, um 80% der Ursachen zu finden. Und die Maßnahmen? Klein, konkret, terminiert. Beispiel: „Gläserstation B erhält neue Bürsten; Pour-Refresher am Freitag 14:00.“ Fertig.
Team-Enablement: Schulungen, Verantwortlichkeiten und Anreizsysteme für fehlerfreie Inventuren
Menschen machen den Unterschied. Ein gut trainiertes Team braucht weniger Kontrolle – und liefert bessere Zahlen. Wir setzen auf kurze, hands-on Schulungen, klare Verantwortlichkeiten und motivierende Anreize. Und ja: ein bisschen Humor in der Schicht hilft immer. Wer sich sicher fühlt, macht weniger Fehler und arbeitet entspannter.
- Onboarding: Standard-Pour, Settlen, Glasvorbereitung, Druck/Temperatur – mit Live-Demo.
- Rollen: Pro Schicht ein Inventur-Champion; Kegwechsel nur durch geschulte Personen.
- Checklisten: Täglich kurz, wöchentlich etwas ausführlicher; sichtbar im Backoffice.
- Anreize: Bonus bei stabilen KPI-Korridoren, Team-Ranking, Lob vor Kritik.
- Transparenz: KPI-Boards statt Flurfunk – so wird Qualität zum Teamspiel.
Der Schulungsplan, der hängen bleibt
Kurz, konkret, wiederholbar. 20-Minuten-Slots pro Thema, mit kleinen Praxisübungen. Vom zweistufigen Pour über die POS-Buchung von Personalgetränken bis zur Schnellzählung am Tresen. Je weniger Theorie, desto mehr Wirkung. Micro-Learning via Kurzvideos und Spickzetteln am Arbeitsplatz beschleunigt den Transfer in die Praxis.
Anreize & Kultur: Fehlerfreie Inventuren als Teamleistung
Inventurplanung und Schwundkontrolle sind kein Polizeieinsatz. Es geht um gemeinsame Standards. Belohne sichtbare Verbesserungen: weniger Schwund, bessere Yield, zuverlässige Zählungen. Feiere Best Practices – und nimm den Druck aus dem Thema, indem du es transparent und fair machst. Was passiert, wenn mal was schiefgeht? Ruhig bleiben, Ursache finden, Maßnahme umsetzen, weitermachen.
Micro-Habits für die Schicht
- Vor dem ersten Zapf: 30-Sekunden-Check Druck/Temp/Glas.
- Nach jedem Kegwechsel: Foto/Scan, kurze Buchung.
- Zum Schichtende: 3-Minuten-Schnellzählung am Tresen.
Praxis-Checkliste für draught-guinness-in-dosen
- Vor der Schicht: Keg-Bestand wiegen/prüfen; Dosen-Trays nach FEFO anordnen; POS-Testbuchung durchführen.
- Während der Schicht: Pour-Standards einhalten; Promo/Personalgetränke konsequent über definierte Artikel buchen.
- Nach der Schicht: Restmengen dokumentieren; Bruch/Rücknahmen erfassen; Abweichungen im Team kurz besprechen.
- Wöchentlich: Leitungsreinigung einplanen und verbuchen; KPI-Review; Eventkalender abstimmen.
- Monatlich: Vollinventur, Audit mit Fotos/Scans, Stammdatenprüfung, Lieferantenfeedback.
Methodik: So rechnest du Bestände und Verluste sauber
Fassbier: Lege Tara und Vollgewicht pro Keg in der App an. Nettogewicht = Restliter. Daraus resultiert die theoretische Glasanzahl. Im Wochenabschluss vergleichst du Flowmeter-/Gewichtsdaten mit POS-Verkäufen. Abweichungen über Toleranz markierst du und ordnest sie Ursachen zu (Technik, Überportionierung, ungebuchte Ausschänke). Für Transparenz sorgt eine einfache Regel: Was nicht verkauft wurde, wird als Technik oder Promo dokumentiert – sonst zählt es als Schwund.
Dosen: Zähle Stücke je Lage/Tray, scanne Chargen und MHD. Führe Pfandflüsse separat, damit Material und Pfand nicht vermischt werden. Promotions und Personalgetränke als eigene POS-Artikel anlegen – das schafft Klarheit und senkt die Inventurdifferenz. Nutze außerdem Mindesthaltbarkeitsalarme, die dich rechtzeitig auf drehschwache Chargen aufmerksam machen.
Rechenbeispiel – einfach und nachvollziehbar
Du hast ein 30-Liter-Keg. Glasfüllmenge 0,5 l. Theoretische Gläser: 60. POS meldet 57 Verkäufe. Reinigungs-/Umrüstverluste sind mit 0,3 l gebucht. Yield = 57 ÷ 60 = 95%. Differenz zu Ziel (≥97%) = 2 Prozentpunkte. Nächster Schritt: Überportionierung prüfen (Markierungen am Glas), Druck/Temperatur checken, Kegwechsel-Protokoll sichten. Eine Woche später: 58 Gläser, 0,2 l Technikverlust – Yield 96,7%. Trend zeigt nach oben. Genau darum geht es: kleine Korrekturen, sichtbare Wirkung.
Bestands- und Nachbestelllogik im Alltag
Par-Level definieren Mindestbestände je Wochentag und Tageszeit. Für draught-guinness-in-dosen empfehlen wir Par-Level für „Normaltage“ und für „Eventtage“. Die Forecasts lernen mit – steigt die Nachfrage, steigen Par-Level automatisch. Sinkt sie, reduziert sich die Bestellmenge. So bleibt das Lager schlank, aber sicher. Und du musst nicht mehr raten, sondern kannst dich auf belastbare Vorschläge verlassen.
- ABC-Analyse: A = draught-guinness-in-dosen (Schnelldreher) mit hoher Zählfrequenz; B = Ergänzungssorten; C = Langsamdreher mit Monatszählung.
- Lieferplanung: Vor Wochenenden bündeln; Sicherheitsbestand für Eventspitzen; Feiertage vorziehen.
- Saisonalität: Winter drinnen, Sommer draußen – plane Kühlkapazität und Drehgeschwindigkeit.
- Servicefenster: Kegwechsel außerhalb der Peak-Zeiten fest einplanen, damit kein Ausschankstau entsteht.
Szenarien rechnen – ohne Excel-Chaos
Was passiert, wenn am Freitag zusätzlich eine Firmenfeier kommt? Du legst ein Szenario an (+15% Absatz), die App zeigt dir die Auswirkungen auf Par-Level, Liefertermin und Personaleinsatz. Ein Klick, und der Bestellvorschlag ist aktualisiert. So bleibst du flexibel, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Qualität im Ausschank: Technik, Glas und Prozess
Guinness lebt von Textur, Temperatur und Optik. Der zweistufige Pour, die sauberen Gläser und der stabile Nitro-Flow sind Qualitäts- und Ertragsfaktoren gleichermaßen. Fehlkalibrierung führt zu Schaumorgien – kostet Liter und Nerven. Eine 5-Minuten-Routine zu Schichtbeginn verhindert 90% der Probleme. Halte außerdem Ersatzdichtungen, Bürsten und ein kalibriertes Thermometer bereit. Kleine Tools, große Wirkung.
FAQ: Inventurplanung und Schwundkontrolle bei draught-guinness-in-dosen
Wie oft sollte ich Fass- und Dosenbestände zählen?
Schnelldreher wöchentlich voll, Thekenbestände täglich kurz nachzählen. Dosen im Kühlschrank 2–3 Mal pro Woche. Vor und nach Events zusätzlich zählen – das glättet die Differenzen.
Welche Hardware unterstützt die Schwundkontrolle am besten?
Keg-Waagen oder Durchflussmesser, mobile Scanner für Dosen (MHD/Charge), kalibrierte Thermometer und Druckmesser, plus eine Inventur-App mit POS-Schnittstelle.
Wie berechne ich den Ausschank-Yield eines Kegs?
Teile die POS-Gläser durch die theoretischen Gläser je Keg (Liter ÷ Glasfüllmenge). Differenzen erklärst du über Technikverluste, Reinigungen und Überportionierung – separat gebucht bleiben sie transparent.
Was bringt mir eine Par-Level-Logik wirklich?
Sie verhindert Out-of-Stock und Überbestände. Mit dynamischen Par-Leveln bestellst du in ruhigen Phasen weniger und vor Events automatisch mehr. Das spart Kapitalbindung und senkt MHD-Risiken.
Wie halte ich das Team dauerhaft bei der Stange?
Kurze Schulungen, sichtbare KPIs, Lob für Verbesserungen, faire Fehlerkultur. Wenn alle sehen, dass Qualität messbar ist und belohnt wird, bleibt die Motivation oben.
Wie integriere ich HACCP-Anforderungen ohne Mehraufwand?
Erfasse MHD, Temperatur und Lot-Nummern bereits beim Wareneingang per Scan. Verbinde die Daten mit deinem Inventursystem, buche Abweichungen sofort und halte Belege digital. So ist HACCP kein Zusatzjob, sondern Teil deiner Routine.
30-Tage-Implementierungsplan
- Woche 1: Prozessaufnahme, Stammdaten bereinigen, POS-Artikel für draught-guinness-in-dosen prüfen und vereinheitlichen.
- Woche 2: Mobile Inventur einführen, Keg-Wiegen und Dosen-Scan aktivieren, Pour-Trainings durchführen.
- Woche 3: KPI-Dashboards live, Par-Level setzen, Liefer- und Eventkalender integrieren.
- Woche 4: Zählzyklen stabilisieren, erste Monatsinventur durchführen, Auditplan und Verantwortlichkeiten fixieren.
Tipps für die Umsetzung ohne Reibungsverluste
Starte klein und sichtbar: eine Station, eine Schicht, klare Erfolge. Kommuniziere, warum du etwas änderst, und was das Team davon hat (weniger Stress, bessere Planung, fairere Boni). Sammle Feedback nach der ersten Woche und passe Checklisten an. In Woche drei feierst du die ersten Zahlen. Dieses Momentum trägt die Veränderung.
Ergebnis: Mehr Ertrag, weniger Stress, konstant glückliche Gäste
Wenn Inventurplanung und Schwundkontrolle ineinandergreifen, zahlt sich das spürbar aus. Dein Team arbeitet effizienter, der Lagerbestand ist schlank und sicher, und jedes draught-guinness-in-dosen schmeckt wie versprochen. Weniger Rätselraten, mehr Planbarkeit. Genau dafür steht Redtopic: praxisnahe Ideen und Konzepte, die den Service vereinfachen, Lagerprozesse optimieren und ein besonderes Genusserlebnis ermöglichen – Tag für Tag.
Bereit, Schwund zur Ausnahme zu machen und Inventuren entspannt zu meistern? Dann ist jetzt der richtige Moment, deine Prozesse zu schärfen und die Tools aufzusetzen. Der Effekt: bessere Margen, sauberere Abläufe, zufriedene Gäste. Und du hast wieder Kopf frei für das, was dich an Gastronomie begeistert – das Erlebnis am Gast, das perfekte Pint und ein Team, das mit einem Lächeln in die Schicht startet.

